geb. 1972 in Bielefeld.

Während seiner Studienzeit bei Prof. Markus Nyikos an der Universität der Künste Berlin (Diplom) und bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin (Konzertexamen, u.a. Brahms Doppelkonzert mit Berliner Symphonikern) war Fridtjof Sturm Solocellist in der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein-Musikfestivals, im Gustav-Mahler-Jugendorchester, im RIAS-Jugendorchester Berlin, im Verbier Festival Orchestra und anderen.

In dieser Position spielte er die europäische Erstaufführung von Pendereckis 5. Sinfonie unter Penderecki und die „Notations 1-4“ von Boulez unter Boulez.

Unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Paavo Järvi, James Levine, Zubin Mehta, Kent Nagano, Yuri Termirkanov etc. nahm er an Tourneen Europa, Japan, USA, Kanada, Russland, Asien und Südamerika teil und trat auf zahlreichen Festivals in den großen Konzertsälen und Musikzentren Europas und Amerikas auf (Paris, Edinburgh, Salzburg, Wien, Zürich, London, Schleswig-Holstein, Amsterdam, Berlin, New York, Buenos Aires etc.). Auch die kammermusikalische Arbeit im „Sturm-Bergk-Quartett“ führte ihn zwischen 1989 und 1999 zu zahlreichen Konzerten in Deutschland (u.a. Schwetzinger Festspiele) und im Europäischen Ausland (u.a. 2. Preis beim Kammermusikwettbewerb in Barcelona).

Darüber hinaus hatte er Zeitverträge und Praktika sowie Projektengagements im Deutschen Sinfonieorchester Berlin (DSO), im Rundfunksinfonieorchester Berlin (RSB), in der Radiophilharmonie Hannover des NDR, im Philharmonisches Staatsorchester Hamburg (u.a. als Solocellist), im Staatstheater Darmstadt, in der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, im Staatstheater Mainz und Koblenz, in der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin (als Solocellist)...

2000-2004 feste Stelle als Vorspieler beim Philharmonischen Orchester/Theater Heidelberg.
2004 Gewinn des Probespiels Solocello bei der Robert-Schumann-Philharmonie/Theater Chemnitz

Seit 2004 ist Fridtjof Sturm als stellvertretender Solocellist bei der Norddeutschen Philharmonie Rostock (TVKA) engagiert.

Fridtjof Sturm spielt ein Violoncello des italienischen Geigenbauers Celeste Farotti (Mailand) von 1906, dessen Finanzierung mit Hilfe von privaten Sponsoren ermöglicht wurde.